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Was ist Digi­tali­sierung - ein Erklärungs­versuch

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Digitalisierung. Ein mittlerweile so inflationär gebrauchter Begriff, dass man ständig das Gefühl hat, man müsste doch genau wissen, worum es dabei geht.

Aber wenn man genauer hinhört oder nachfragt, bekommt man selten schlüssige und noch seltener interessensfreie Erklärungen dazu aufgetischt. Das liegt vor allem daran, dass der Begriff im Laufe der vergangenen Jahre durch die schnelle technologische Entwicklung mit immer neuen Dimensionen angereichert wurde.

Rückblickend könnte man diese Entwicklung in etwa so skizzieren:

Stufe 1

Eine der frühen und einfachsten Formen digitaler Kommunikation waren E-Mail und die Darstellung von Inhalten auf einer Website.

Stufe 2

Es folgte der elektronische Handel, also E-Commerce über Webshop-Lösungen.

Stufe 3

Und in weiterer Folge die Digitalisierung von Geschäftsprozessen – quasi vom Zettel zum Tablet. Informationen werden also gar nicht erst auf Papier, sondern gleich digital festgehalten. Das betrifft bspw. Rechnungslegung, Zeiterfassung, Dokumentenverwaltung, Kollaboration, Selfservicebereich für Kund*innen (Portal) und vieles mehr.

So weit so gut. Aus diesen ersten digitalen Schritten ergaben sich dann viele neue Möglichkeiten:

Stufe 4

Unternehmen erkannten schnell das Potenzial ihre Geschäftsfelder durch digitale Zusatzdienste anzureichern, um Kund*innen neue Mehrwerte zu bieten und sich Wettbewerbsvorteile zu sichern. Beispiele hierfür sind die Sendungsverfolgung und -umleitung von Paketen, Virtual Reality Anwendungen für Architekt*innen, Planer*innen und Makler*innen, 3D Rundgänge, Benachrichtigungsdienste für die Abfallentsorgung, Beteiligung von Bürger*innen durch Schadensmeldungen an die Gemeinde, Banking Apps, das Handyparken, Sensoren, IoT, Chatbots und vieles mehr.

Stufe 5

Andere Unternehmen mit rein digitalem Kerngeschäft sind überhaupt erst durch die Digitalisierung entstanden, wie Amazon, Netflix oder Spotify; Weitere Beispiele dafür sind die digitale Türklingel, das digitale Türschloss, Car-Sharing, Fitnesstracker, Cloud-Services, etc.

Stufe 6

Bis hin zu innovativen, digitalen Visionen, die durch disruptive Technologien erstmals denkbar werden. Die aktuellsten Beispiele sind hier Künstliche Intelligenz, kurz KI, oder selbstfahrende Autos.

Die Welt um uns ist bereits zu großen Teilen digital. Menschen schreiben E-Mails, machen Video-Anrufe und chatten in Messenger-Diensten, kaufen im Internet Waren des täglichen Gebrauchs und steuern ihre Haushaltsgeräte mittels Sprache. Für nachkommende Generationen ist all das Normalität. Sie aber sind unsere Kund*innen von morgen. Als Unternehmen sollte man sich heute schon Gedanken machen, wie man die Menschen in Zukunft erreicht und für sich gewinnt. Vor allem aber sollten Sie frühzeitig digitalen Sachverstand und technologische Fertigkeiten in Ihrem Unternehmen rund um Ihr Geschäftsmodell aufbauen.

Digitalisierung ist Chefsache

Das heißt also, wenn Sie darüber nachdenken digitale Services anzubieten, sollten Sie bereits über einen entsprechenden Digitalisierungsgrad innerhalb des Unternehmens verfügen und zumindest Maßnahmen in den Schritten 1-3 gesetzt haben.

MUEVO hat über 10 Jahre Erfahrung in der Digitalisierung von Prozessen. Wir schaffen Ihre Zettelwirtschaft ab, bauen digitale Lösungen am neuesten Stand der Technik und gestalten mit Ihnen aktiv Ihre digitale Zukunft.

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